Saturday, October 06, 2007



Dialog aus dem Film:
Die Rache des Fährtensuchers/Pathfinder Nils Gaup, Jahre 1987 (nach einer norwegischen Volkssage eines samischen Volksstammes) zwischen Rast (Schamane) und Aigin, einem Jüngling (Held und Protagonist) Die erwähnten Tschuden sind ein marodierender Kriegerhaufen russischer Finnen.
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Raste: Vertreibe die Wolke der Rache, die Deinen Sinn verdunkelt.
Denke immer daran, wir sind nur Teile des Ganzen, Angehörige der unendlichen Bruderschaft. Die Tschuden haben das vergessen. Vergiss Du das nicht auch.

Aigin: Meine Angeörigen sind alle tot, ich bin allein.

Raste: Das mag Dir so vorkommen,
aber auch Du bist nur ein Teil der unendlichen Bruderschaft.
auch Du bist an sie gebunden mit untrennbaren Banden

Aigin: Ich merke nichts von irgend welchen Banden.

Raste: Siehst Du dort?

Aigin: An der Zeltwand?

Raste: Nein, dazwischen, zwischen der Zeltwand und Dir.

Aigin: Da ist nichts dazwischen.

Raste: Ach, wirklich nichts?

Aigin: Nein.

[Raste hält Aigin den Mund und die Nase zu, hindert ihn am Atmen]

Raste: Du siehst immer noch nichts? -Jetzt merkst Du es, daß etwas da ist.
Die Luft sieht man nicht, aber es gibt keinen Menschen, der nicht untrennbar mit ihr verbunden wäre.

So ist unser Leben. Alles ist miteinander untrennbar verbunden.
Nein, mein Sohn, nein, Du kannst Dich nicht vom Ganzen lösen.
Wenn Du es doch tust, wenn Du vergisst, daß Du ein Teil des Ganzen bist, wenn das geschieht, wird ein Tschude aus Dir, ein Mensch auf auf Irrwegen, der sich selbst zerstört.
Und jetzt hör gut zu und vergiss nicht: Ich habe heute den heiligen Rentierhirsch zum 3. Mal gesehen.
Als ich ihn zum 1. Mal sah, war ich in Deinem Alter
Beim 2. Mal war ich in meinen besten Jahren
Und jetzt erst, heute, sah ich ihn zum 3. Mal

Aigin-Was bedeutet das?
[Raste ist plötzlich verschwunden]

Sunday, June 10, 2007














Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.

Albert Einstein












Die Gerechtigkeit deines Weges wirst du durch den wiedererkennen, der dich glücklich macht.

Aristoteles

Saturday, June 09, 2007










Tritt ein für deines Herzens Meinung
und fürchte nicht der Feinde Spott,
bekämpfe mutig die Verneinung,
so du den Glauben hast an Gott.

Theodor Fontane













Jede Erscheinung auf Erden ist ein Gleichnis.
Jedes Gleichnis ist ein offenes Tor, durch welches die Seele,
wenn sie bereit ist,in das innere der Welt zu gehen vermag,
wo du und ich, Tag und Nacht, alles eins ist.
Jedem Menschen tritt hier und dort in seinem Leben
das geöffnete Tor in den Weg...
Wenige freilich geben den schönsten Schein dahin,
für die geahnte Wirklichkeit des Inneren.

Hermann Hesse

Tuesday, June 05, 2007














Man überlebt nicht,
weil die Menschen gut sind,
sondern weil sie schlampig sind.

Georg Stephan Troller

Es ist erstaunlich, wie vorurteilsfrei wir zu denken vermögen, wenn es gilt, eine Dummheit vor uns selbst zu rechtfertigen.

Karl Heinrich Waggerl












Wenn es für alle nicht mehr reicht, dann springen die Armen ein.

Ernst Bloch

Das Wunder, wenn man es erlebt, ist niemals vollkommen. Erst die Erinnerung macht es dazu.

Erich Maria Remarque-
Die Nacht von Lissabon